2046

Donnerstag, 6. November 2008

Zwei-Sechsundachtziger

Geschrieben von sjAlfur unter 2046

Es ist Anfang der Neunziger. Mein Bruder und ich sitzen im damaligen Gästezimmer am Tisch (die Tische in unseren eigenen Zimmern sind so chaotisch unaufgeräumt, dass wir sie nicht nutzen können). Ein Dutzend zusammengeklebte karierte DIN-A4-Blätter liegen in der Tischmitte. Mein Bruder malt ein großes Kästchen und schreibt "Kraftwerk" rein. Ich male drumherum blütenartige Kreise als Symbol für Bäume. Man muss schließlich an die Umwelt denken.

Im Keller steht der erste Computer, den mein Vater mit nach Hause brachte. Ein 286er mit CGA-Grafik. Unsere Nachbarn haben einen besseren Rechner und spielen so tolle Spiele wie "Oil Tycoon". Wir auch. Nur eben mit dem Stift auf Papier (und einer so großzügigen - weil willkürlichen - Ökonomie, dass unsere Papierkarten schnell wachsen).

Früher haben wir uns immer vorgestellt, wie es wäre, Ausschnitte der Welt da draußen im Computer zu sehen. Irgendwie aufregend.

Es ist der erste November 2008. Wir stehen am Friedensengel und schauen zur Isar runter. Der Ort erinnert an einen (virtuellen) Ort im Computerspiel Mafia (eines der Spiele mit der besten Atmosphäre, in dem man auch mal ein oder zwei Stunden sinnlos nur durch die Spielwelt laufen kann ohne dass es langweilig wird [okay, ich gebe es zu, irgendwann habe ich dann einen Oldtimer auf die Hochbahnschienen gefahren]).

Heute stellt man sich vor, wie es wäre, Ausschnitte aus Computerspielen in der echten Welt zu sehen.

Allerdings bleibt festzustellen, dass nichts die wirkliche Welt übertreffen wird. Auch keine 3D-Projekte von Google.


[Und außerdem bevorzuge ich jederzeit das Wirtschaftssystem, dass wir uns damals ausgedacht haben. Würde einiges einfacher machen.]


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Mittwoch, 22. Oktober 2008

Songs of Yesterday I

Geschrieben von sjAlfur unter 2046

[26.09.2006 - "Der Ups war da." - Beitrag aus meinem alten Blog]

Der Ups war heute da. Er hat meinen defekten Akku mit zurück zu Apple genommen. Der gute Ups. Aber um den Ups heute an die Tür zu kriegen, musste ich gestern erst mit Frau Ups telefonieren. Frau Ups ist eine lustige Person. Ich rufe bei der mir genannten kostenlose Service-Hotline an, damit die Apfelleute ihren Rückrufakku bekommen. Es ertönt zweimal das Freizeichen, dann knackt es in der Leitung und man hört für ein paar Sekunden digitales Rauschen.

Yippieh! denke ich und freue mich auf das, was da kommt: eine Computerstimme. Die sagte sinngemäß:

Hallo. Ich bin die Ups. Wenn Sie anhand Ihrer Ups-Nummer eine Sendung verfolgen wollen, drücken sie bitte die Eins, wenn sie eine Paketabholung vereinbaren wollen, drücken sie bitte die Zw...

PIEP! Ich drücke Taste 2. Kurze Stille. Dann:

Wenn Sie anhand Ihrer Ups-Nummer eine Sendung aufgeben wollen, drücken Sie die Eins, wenn Sie einen Abholtermin für eine Rücksendung vereinbaren wollen, d...

PIEP! Ich drücke erneut Taste 2, und jetzt wird es spannend:

Guten Tag, hier ist wieder die Ups, bitte teilen Sie mir Ihre Telefonnummer angefangen mit der Vorwahl mit.


STILLE. Ich warte. Passiert da jetzt nochwas?

Entschuldigen Sie bitte, ich konnte Sie leider nicht verstehen.

Ich hab ja auch gar nichts gesagt... muss ich am Ende dieser Computerfrau...

Bitte teilen Sie mir Ihre Telefonnummer angefangen mit der Vorwahl mit.

Okay, versuchen wir's... 089/5.... usw. diktiere ich dem Stück Silizium am anderen Ende der Leitung.

Danke. Bitte bestätigen Sie Ihre Telefonnummer.

OH NEIN...

Sie nannten mir die Nummer 089/54... Ist das richtig?

Ja... murmel ich zerknirscht und denke zu spät daran, dass eine Computerstimme Ungeduld eh nicht hört.

Entschuldigen Sie, ich konnte Sie leider nicht verstehen. Bitte bestätigen Sie Ihre Telefonnummer. Sie nannten mir die Nummer 089/546.... Ist das richtig?

Ich will schon laut und deutlich "Ja" sagen, aber es geht noch weiter.

Wenn diese Nummer richtig ist, sagen Sie bitte deutlich Ja.

Ach nee...

Ansonsten antworten Sie bitte mit Nein.

JA! Jajajajajajaaaa... JAAAA!!!

PAUSE.

Ups, habe ich die jetzt kaputt gemacht?

Danke, Ihre Nummer wurde verifiziert. Schade, ich konnte Ihre Telefonnummer leider nicht in unserer Kartei ausfindig machen. Bitte haben Sie einen Augenblick Geduld, ich verbinde Sie mit einem Service-Mitarbeiter.

Ich starre fassungslos auf das Telefon...


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Dienstag, 17. Juni 2008

Topographie 17

Geschrieben von sjAlfur unter 2046

51°02'20"N - 7°53'31"O - Blickrichtung: Süd
Heimat sind Bilder, die man sich einrahmt. Losgelöste Bilder, die ihre Anknüpfpunkte tief im Inneren der Vergangenheit haben. Ich stand auf dem Rand des hölzernen Sandkastens und sah den Hang hinab in das Tal. Meine Haare waren hellblond damals, unbefleckt von der Zeit. Wenn ich einmal alt sein werde und weißhaarig, ich stelle mich wieder so in den Wind und lasse mich durch das Sonnenlicht blenden, das in meinen eigenen Strähnen reflektiert. Der graue Pullover, selbstgestrickt (von meiner Mutter, nicht von mir...) mit dem gelben Drachen darauf, flatterte leicht im Wind.
Es gab nur einen wirklichen Weg in diesem Ort. "Brötchen-hol-weg" hieß er. Alle anderen Wege waren Straßen. Schmal und schlecht asphaltiert zwar, aber Straßen. Folgte man dem Weg, kam man zur einzigen Sensation des Dorfes: Einem Möbelhaus auf der anderen Seite des Tals, am Hang der Hügelkette, in deren Wäldern wir Wichtelhütten aufgestellt hatten und Kartoffeln im offenen Feuer rösteten.
Das Möbelhaus war eigentlich ein großes, quadratisches Schaufenster. Wenn wir entlang der Wichtelhütten spazieren gegangen waren, kamen wir oft im aufziehenden Regenschauer an diesem Haus vorbei und stellten und dort unter dem schmalen Vordach unter. Der Blick durch die Scheiben und die Faszination: Da sind ganz viele Zimmer in einem!
Wenn ich heute bei IKEA Kinder durch die einzelnen Schauzimmer laufen sehe, gehe ihnen hinterher durch die einzelnen Einrichtungslandschaften und wünsche mir, nur halb so groß zu sein, damit alles zwischen Billy-Regal und Röstö-Ofen noch gewaltiger aussieht.

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Montag, 16. Juni 2008

Topographie 16

Geschrieben von sjAlfur unter 2046

51°01'57"N - 9°15'32" O - Blickrichtung: Nordwest
Es gibt Dinge, die sind an jedem Ort. Man muss sie sich nur tief im Inneren vorstellen. Zu diesen Dingen gehört auch der Winter. Und der Urlaub. An Orten, kalt und trostlos, in grauem Regenschleier, braucht es mehr Vorstellungskraft als an anderen. Oder die richtige Gesellschaft. Ich habe viele Gesichter gesehen in jungen Jahren, bevor mir gestattet wurde mich in meine eigene Welt zurückzuziehen. Und einige dieser Gesichter tauchen noch immer im Regenschleier auf.
Es war damals das graueste Silvester am trostlosesten Ort der Welt. Selbst der See in unmittelbarer Nähe war auf den ersten Blick hässlich. Aber - wer es nicht glaubt, soll es einemal im Leben ausprobieren - jeder See gewinnt an Schönheit, wenn man ihn einmal umrundet hat. Nicht weil man dann über seine Größe triumphiert hätte, sondern weil man ihn von so vielen Seiten aus gesehen hat und fest stellt, dass man doch nie mehr als einen Standpunkt haben kann.
Wir träumen vom Überwinden von Ozeanen und haben es doch nichtmal gemeinsam um einen See geschafft. Stattdessen legen wir Drainagen und betonieren die Ufer. Aber auch ein See hat ein Gedächtnis...

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Donnerstag, 17. April 2008

geist*r

Geschrieben von sjAlfur unter 2046


hey girl! my ghosts are branches

hey girl! my ghosts are branches

there's always a pond to believe in, always a tree standing next to you, its leaves dancing in hazy motion on the branches that are my synapses, the ghostly fingertips... me, the pond, the spectre, the temples and the i... on the altar of the sonar...

hush-hush... in the silent wake of my black cat's augur...


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Mittwoch, 12. März 2008

Pierrot

Geschrieben von sjAlfur unter 2046

"and if you're ever around
in the backstreet or the alleys of this town
be sure to come around
i'll be wallowing in sorrow
wearing a frown
like pierrot the clown"

["pierrot the clown" - placebo]


Erschreckend wieviel Vergangenheit schon im Internet steckt. Wirklich erschreckend. Und immer da Schranken, wo sie gerade sinnvollerweise nicht sein sollten. "Bitte werde Gold-Mitglied um Nachrichten lesen zu können, die du bereits bekommen hast."

Klappe zu!

Zwischen hier und gestern, zwischen morgen und der Ferne... naja, ihr wisst schon... Ich steh gerade genau hier und sehe mich um. Interessant zu wissen, welche Berge man nicht sieht, wenn man den Boden der Schlucht erreicht.

"the meeting point of our history..."
["desertion" - jj72]

...nee, schon klar. alles im lot.


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Donnerstag, 6. März 2008

"the bull and the bear are marking their territory..."

Geschrieben von sjAlfur unter 2046

Tja... das war so damals. Ich war in der Grundschule und bin abends mit meinen Eltern oft zum Bauern rausgegangen und habe Milch geholt. Frisch gezapft. Und während wir so durch die Dämmerung gingen und das warme Licht der Stelle bereits am Ende des Feldweges schien, beschlich mich plötzlich die Frage, die sich irgendwann wohl allen Kindern stellt (die wissen, dass Milch nicht im Tetrapak geboren wird):

"Wo ist eigentlich der Unterschied zwischen 'Bulle' und 'Ochse'?"

Beim Bauern angekommen lehnte ich also am großen Milchbottich und sah die Bäuerin von unten an (ich war damals noch relativ klein), und stellte diese Frage. Die Bäuerin sah mich an und fackelte nicht lange:

"Der Bulle ist der Vater vom Kälbchen, der Ochse... das ist der Onkel."


Alles klar. So lernt man das als Kind vom Land, nicht so'n Weichei-Scheiß von wegen Bienchen und Blümchen...


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Donnerstag, 28. Februar 2008

Topographie Intermission

Geschrieben von sjAlfur unter 2046

So... jetzt ist es also so weit. Ich habe 15 Topographie-Beiträge geschrieben und die über mehrere Tage veröffentlicht, in dem guten Glauben, bis dahin neue geschrieben zu haben. Habe ich natürlich nicht...

Auch wollte ich eigentlich sowas wie ein Vorwort zu den Topographie-Beiträgen schreiben, warum ich das überhaupt gemacht habe und so, aber... Habe ich natürlich nicht...

Naja. Demnächst wieder. Irgendwie war die Flut an Beiträgen auch ein zu großer Kulturschock für mein Blog. Gibt erstmal wieder ruhigere Zeiten hier, ne?


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Topographie 15

Geschrieben von sjAlfur unter 2046

49°44'47"N - 8°51'12"O - Blickrichtung: West
Früher war das so, dass Freunde entweder da waren, oder nicht. In meiner Grundschukzeit generell mal eher nicht. Ich bin generell nie ein Mensch gewesen, der andere sucht, aber wenn es heute sowas wie ein Idealbild von Freundschaft für mich gibt, dann stammt das ausgerechnet aus der Grundschulzeit. Auch wenn ich sie bei einigen Besuchen nach unserem Umzug aus diesem Ort vermutlich erst viel besser kennenlernte als in der Zeit, als wir in eine Klasse gingen.
Es war eigentlich sowas wie die perfekte Freundschaft unter Kindern. Ein wenig wie aus einem Lindgren-Buch (nicht ganz ohne Grund, wir hatten beide Astrid Lindgrens Bücher zum Großteil komplett verinnerlicht). Unter dem Titel "Wie wir einen Kuchen machten" könnte man zum Beispiel den Tag zusammenfassen, als wir beim Aufstehen den Plan fassten, einen Kuchen zu machen, dazu im Garten Beeren pflückten und diese mitsamt mehreren Packungen Quark auf einem Biskuitboden arrangierten. Ihre Mutter konnte uns gerade noch davon abhalten, das ganze Ding einfach so in den Ofen zu schieben. Stattdessen warteten wir dann bis zum Nachmittag, erstens weil Kuchenzeit nunmal am Nachmittag ist, zweitens weil dann der Kuchenboden auch endlich weitgehend aufgetaut war.
Ich könnte dazu jetzt endlos etwas schreiben, aber... ich habe gerade versucht mich noch auf einen kurzen Abschnitt zu beschränken. Geht nicht.

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Mittwoch, 27. Februar 2008

Topographie 14

Geschrieben von sjAlfur unter 2046

49°44'33"N - 8°51'54"O - Blickrichtung: Nord
Menschen sind mit Bäumen verbunden. Weiß jeder, ist nichts neues, nicht erst seit Tolkien oder sowas. Klar. Ich jedenfalls glaube, dass ich irgendwie mit Bäumen verbunden bin. Vermutlich nur aus dem Grund, weil ich mir das als Kind irgendwann in den Kopf gesetzt habe... aber letztlich ist der Grund ja weitestgehend egal. Mein Wesen macht halt aus, dass ich und Bäume ziemlich dicke sind. Das fing schon damit an, dass ich als Kind von einem Spaziergang eine kleine Buche mitgebracht und im Vorgarten gepflanzt habe. Ja, das mit dem "Jeder Mensch sollte im Leben mal einen Baum gepflanzt haben" hab ich längst hinter mir. Was Bäume angeht, bin ich schon mindestens fortgeschritten. Als Kind hatte ich dann auch immer Angst, dass die Buche irgendwann gefällt würde, weil mein Vater meinte, die Wurzeln heben irgendwann die Pflastersteine. Wir haben nicht annähernd lange genug dort gewohnt, um diesen Zeitpunk zu erleben.
Auf der Wiese nördlich von unserem Haus stand ein großer Weidekätzchenstrauch. Als Kinder sind wir viel in dem herumgeklettert. Aber irgendwann hörte ich, dass der Baum/Strauch gefällt werden sollte, weil dort ein Haus gebaut wurde. Ich bin daraufhin in den Baum/Strauch geklettert und wollte da bleiben, so dass keiner den fällen konnte. Gut, ich musste natürlich abends dann zum Essen reinkommen, und danach hab ich auch schon wieder über etwas anderes nachgedacht. Aber die Initiative zählt. In diesem Fall. Der Strauch wurde trotzdem irgendwann gefällt, allerdings... Ich war vor einigen Jahren mal wieder in dem Ort. Das ganze alte Feld um unser Haus wurde inzwischen komplett bebaut, nur der Abschnitt, wo der Strauch einst stand, ist als einziges nach wie vor Wiese. Die Welt ist schlecht. Manchmal.

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