ég sjálfur

Donnerstag, 30. Oktober 2008

Diese geheimnisvolle Stille

Geschrieben von sjAlfur unter ég sjálfur

...und dann wird mir plötzlich klar, was gemeint war.

Manchmal ist man blind.
Manchmal ist man dumm.

[Es ist fast so, als höre ich Njósnavélin und verstehe mit einem mal den Text...]


.x...sjÁlfur

Mittwoch, 24. September 2008

ZERO

Geschrieben von sjAlfur unter ég sjálfur

"emptiness is loneliness
and loneliness is cleanliness
and cleanliness is godliness
and god is empty just like me"

[the smashing pumpkins]

Man "redet" und "redet"... doch die Leere antwortet nicht. Vielleicht sollte ich es einsehen und besser bleiben lassen...

.x...sjálfur

Donnerstag, 3. Juli 2008

Leben ist...

Geschrieben von sjAlfur unter ég sjálfur

...halb durchnässt mit einem warmen Chai Latte (im Gilmore-Girl-Style-Becher) am Arbeitsplatz (Start-Up-Style-Büro), draußen Donnergrollen, derbe Regen (Noah-Style-Wetter) und aus dem Laptop rauscht Drum'n'Bass (Lamb-Style-Musik).

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Dienstag, 24. Juni 2008

"The Dorians of Golconda"

Geschrieben von sjAlfur unter ég sjálfur

Lange bevor das Land zu Glas wurde, stand ich vor der Wand aus Sound und grübelte darüber nach, auf welcher Route mein Aufstieg am besten vollzogen werden konnte. Später musste ich dann feststellen, dass es bei dieser Wand kein "oben" gibt.

Es gibt Tage, da ist man so voll von Geistern, dass man die Stimme Gottes singen hört und versunken im Klang die Kontrolle über Hände und Geist aufgibt. Wie im Rausch beseelen einen die Geister, die sonst im Asphalt der Straße, im Rauschen der Winde oder im Schweigen des Moments ruhen... und sie spielen! Spielen, spielen, spielen, bis die Finger taub sind, die Sehnen in den Handgelenken brennen, die Augen vor unbändiger Wachheit tränen... Und dann entstehen Lieder.

Es gibt die Tage, da scheinen die Meere weit zurückgezogen. "Amphotere" ein fernes Klingen, "steinn" ein schwaches Murmeln, "nathanæl" ein längst verstorbener Geist... Es ist Juni. Dieser Juni ist Dürre. Die längste Ebbe meines Lebens. Der Gefangene des Pharao teilt die See und führt die Vernunft durch das Meer zur Straße nach Gomorrah.

Und ich...? Ich bin auf halbem Weg stehen geblieben. Das rettende Ufer längst außer Reichweite. Ich warte auf das Meer, das zurückkehrt. Das überwältigende Rauschen, die Gischt in meinen trockenen Augen... Lieber einmal den Rausch erleben und sterben, als mit tausenden quälenden Gedanken im Nichts der Wüste zu versanden...

"so June
you'd better make it soon
i hope you make it June
'cause i'm going to the moon
bye bye June"

["bye june" - the smashing pumpkins]


.x...sjálfur


PS: Am Lied zum Titel des Blogeintrags schreibe ich gerade... Wenn es das Lied jemals durch die Wüste schafft, gebe ich den Geistern eine zweite Chance... Ansonsten lasse ich die Herren Magritte und Wilde für immer in Ruhe.

Montag, 5. Mai 2008

Pure... Evening...

Geschrieben von sjAlfur unter ég sjálfur

"a friend in need's a friend indeed..."

... ... ... ... ...


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Samstag, 19. Januar 2008

"Og ég fæ blóðnasir, en ég stend alltaf upp "

Geschrieben von sjAlfur unter ég sjálfur

'...og sáttur halla nú höfði hér'

Der Tod. Ist so ein Thema. Eins, mit dem man sich am besten selbst auseinandersetzt anstatt in Blogs darüber zu lesen und danach zu glauben, die Welt zu kennen... naja, das glt eigentlich für jedes Thema. Also auch für den Tod. So. Der Tod ist ja auch eher ein Pilz, wenn man sich das mal genau überlegt. Er kann nur überleben, wenn es irgendwo Leben gibt, von dem er sich ernähren kann, außerdem ist er eher schwammig und niemand weiß so genau, wo er beginnt und wo er aufhört.
Ich habe schon einige Menschen sterben sehen. Das bedeutet aber nicht, dass diese auch notwendigerweise danach tot waren. Einige haben wir erfolgreich vom Sterben abhalten können. Andere nicht. Bei einigen war es richtig, bei anderen nicht, egal in welche Richtung. Glücklicherweise ist es aber nach wie vor ein größeres Problem, Menschen sinnvollerweise vom Sterben abzuhalten als Menschen gegen den eigenen Willen vor dem Tod retten zu müssen. Da war dieses wenige Monate alte Kind mit plötzlichem Herztod in einer ruhigen, eher bedeutungslosen Nacht, und der Krebskranke im Endstadium, der dummerweise seinen Herzstillstand so arrangierte, dass man ihn wiederbeleben musste.
Früher dachte ich immer, ich würde in so einer Situation sagen: "Scheiß aufs Gesetz, ich will keinen Menschen reanimieren, nur damit er nochmal ein paar Monate mit Schmerzen und einem vermutlich nicht gerade geringen Hirnschaden hat." Glücklicherweise habe ich später nicht mehr so gedacht. Mit dem Tod legt man sich nur an, wenn man gegen ihn kämpft, nicht wenn man glaubt, ihn auf seiner Seite zu haben.
Da war diese Frau auf der Intensivstation. Sie war weit über neunzig und sehr gebrechlich, als sie auf der ganz normalen Station des Krankenhauses einen Herzstillstand hatte. Als sie auf die Intensivstation kam - es war mein erster Tag dort - konnte sie nicht selbstständig atmen, sie lag im Koma, war nicht bei Bewusstsein. Ein besseres Beispiel für das Thema "sinnlose Reanimation" gibt es kaum. Zwei Tage später wurde das Beatmungsgerät abgeschaltet, nach vier Tagen habe ich ihr Butterbrote klein geschnitten, einen Tag später hat sie die dann auch selbstständig gegessen. Am Tag als ich die Intensivstation verlassen habe, hat sie mir gezeigt, dass sie wieder laufen kann. Es waren nur ein paar Schritte, allerdings... mehr ist sie vor ihrer Einlieferung auch nicht gegangen.
Ein Arzt sagte in dem Zusammenhang, dass es doch keinen gerechten Gott geben könne, wenn er seine Energie in Menschen steckt, die ihr Leben bereits gelebt haben, dafür aber Kinder sterben lässt. Ich hätte antworten sollen, dass er mit einer Bildzeitung in der Hand sich ohnehin keine Gedanken über einen gerechten Gott machen sollte, aber das hab ich in dem Moment nicht gebracht... hätte auch zu weit vom Thema weggeführt...
Jedenfalls... wenn ich an den toten Säugling und die alte Dame auf der Intensivstation denke, dann fällt es mir irgendwie sehr schwer, eine Wertung zu sehen. Wenn es irgendwo die Kraft gibt, einige Menschen im Leben zu halten, dann sollte Alter nur eine untergeordnete Rolle spielen...

...dazu fällt mir gerade das Video zu 'Hoppípolla' ein...


.x...sjálfur

Freitag, 14. Dezember 2007

"Medellia of my eyes..."

Geschrieben von sjAlfur unter ég sjálfur

Ich weiß, manchmal ist es besser zu schweigen. Und deshalb werde ich das auch erstmal dabei belassen. Wenn das alles sehende Auge seine Beobachterposition nicht verlässt, nicht vordringt in das, was es wirklich zu sehen gibt und die Tragweite von alldem nicht begreift, das sich scheinbar unsichtbar an die Geschehnisse anschließt. Wenn es nicht in Erwägung zieht, sein eigener Stndpunkt wäre nicht der alles sehende, und nicht die Unmöglichkeit sieht, Urteile mit dem Wahrhaftigen zu vermengen, dann ist die Zeit gekommen, das alles sehende Auge zu vergessen und wieder auf den Blick des Kindes zurückzufallen...

"Mein" Protagonist aus 'Anamnesia' ist ein Prototyp. Ein Sehen & Glauben, ein Wissen & Scheitern, ein Sterben & Neuerleben. Ich war so jemand. Aber da war ich sechzehn. Heute mache ich vielleicht die selben Fehler, aber ich sehe und ich glaube, ich habe erfahren und bin gescheitert, bin verendet und doch wieder auferstanden. Denn ich bin der Vertriebene, ich bin der Gebrochene, ich bin der Streitbare. Aber: Ich bin.
Und ja, ich rede mit den Steinen, ich höre auf die Seele in den Bäumen, ich glaube an den Geist in allen Dingen, egal ob in Menschen, Tieren, Pflanzen, Meeren, Bergen oder der Cheeseburgerverpackung. Ich kenne meine Geister und die Stimmen in meinem Kopf, und ich behaupte nicht, dass sie für jeden Wahrheit sind. Aber ich glaube, und deshalb sind sie wahrhaftig vor meinen Augen. Ich lege mir mein eigenes Manifest und ändere es mit jeder neuen Erfahrung und jedem neuen Blick, jedem Fehler und jedem Wispern der Stimmen...

Allein - das weiß keiner...


Und daher bin ich die Ruhe, der quirlige Geist im Innern eines leeren Tanks, weggeschlossen und vereist. Tief unter Rauch + Reif... Denn die Welt singt und ich schweige... bis zum nächsten Jahr vermutlich...


Deshalb allen schon jetzt eine frohe Weihnachtszeit, ich bin dann erstmal im Winterschlaf,

sjÁlfur

Donnerstag, 29. November 2007

___

Geschrieben von sjAlfur unter ég sjálfur

ich gebe auf.

Donnerstag, 22. November 2007

Was ich der Welt noch mitzuteilen hätte...

Geschrieben von sjAlfur unter ég sjálfur

( )


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Montag, 5. November 2007

Bevorzugte Todesarten I: The Glowing Sun

Geschrieben von sjAlfur unter ég sjálfur

Mir ist gerade eine Idee gekommen. Sollte ich jemals in die glückliche Lage kommen, im Moment meines Todes selber wählen zu können, wie ich sterbe, ich würde mich auf eine hohe Klippe stellen und Soigur Rós' "Glósóli" so laut aufdrehen, bis es mich am Ende von der Klippe bläst... Das wäre cool.


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